Gut gelaunt präsentieren Raphael Bachmann (links) und Patrick Duss Gebäcke aus der neuen Anlage, hergestellt in der Confiseur Bachmann AG (Luzern, Zentralschweiz).
Der ursprünglich gelernte Bäcker und Konditor Duss kann sich seither von Nachfragen nicht mehr retten. In der ganzen Welt werden bereits Anlagen aufgestellt oder Verhandlungen mit potentiellen Kunden geführt. Ob Lateinamerika, USA, Russland oder Deutschland, kein Land ist zu weit weg, um auch den andauernden Nachfragen gerecht zu werden. Die nächste Anlage wird nach Australien geliefert. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass selbst für kleinste Anlagen mit einem Investitionsvolumen von 300'000 Schweizer Franken gerechnet werden muss. Gebaut werden die Anlagen von A-Z in der Schweiz und so beschäftigt die Aston Foods mit Ihren Subunternehmern eine stattliche Anzahl Personen und sichert dadurch über 80 Arbeitsplätze.
Und so funktioniert's ...
Als Grundlage dienen die Gesetze der Natur. Zum Backen erzeugt man durch die Hitze des Backofens Wasserdampf im Brot. Dadurch wechselt das Backgut seine Struktur durch die Verkleisterung vom Teigling zu Brot. Da Wasser unter Vakuum bei niedrigen Temperaturen (bereits ab 10° Celsius) zu kochen beginnt, kann unter Vakuum ohne Hitzeeinwirkung (fertig-) gebacken werden. Dieses physikalische Gesetz kennt jeder, der schon mal auf über 2.000 Metern über dem Meeresspiegel versucht hat, ein Dreiminuten-Ei zu kochen.Durch die Tatsache, dass unter Vakuum keine Wärme mehr zum Backen benötigt wird, werden Inhaltsstoffe weniger durch Hitze zerstört. Vakuumgebackene Produkte sind länger haltbar und bleiben länger frisch, weil weniger Wasser verdampfen kann. Chemische Backhilfsmittel und manch anderes Hilfsmittel werden dadurch überflüssig. Somit ist der Weg zu E-Nummern freien Backwaren mit einem Clean Label und dem größtmöglichen Gehalt an Nährwerten und Vitaminen geebnet.





