Hamburg. (vkm / eb) Die VK Mühlen AG (external link) hat im Geschäftsjahr 2008/2009 trotz weniger Umsatz einen Rekordgewinn erzielt. 7,72 Millionen Euro sollen an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Hälfte davon fließt nach Österreich, denn der Marktführer in der deutschen Mühlenwirtschaft gehört zu 51 Prozent zur Leipnik Lundenburger Invest Gruppe (LLI (external link)), einem Konzern im Mehrheitsbesitz der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. LLI darf mit einer Überweisung von knapp vier Millionen Euro aus Hamburg rechnen, wie aus der Einladung zur Hauptversammlung am 17. März (PDF (external link)) hervorgeht. Dass der Geldregen anhält, ist indes fraglich. Die Vorstände des Mühlenkonzerns rechnen für das laufende Jahr mit einem erheblichen Ergebnisrückgang. Er könne bis zu einer Halbierung des Konzernjahresüberschusses führen. Grund für die Gewinnwarnung (external link): die allfällig bekannten Untersuchungen des Bundeskartellamts, welches wettbewerbswidrige Absprachen in der deutschen Mühlenbranche vermutet (siehe WebBaecker 49/2009 (external link)), sowie ein schwächerer Geschäftsverlauf. Der Vorstand der VK Mühlen AG rechnet für das von Oktober 2009 bis September 2010 währende Geschäftsjahr mit einem Verlust von rund elf Millionen Euro. Auf Anraten von Anwälten bildete das Unternehmen im Quartalsabschluss zum 31. Dezember 2009 eine Rückstellung von 15 Millionen Euro. Der Vorstand geht davon aus, dass sich der Rückstellungsbedarf noch signifikant erhöhen wird. Details siehe ...