Wladiwostok / RU. (wib / igv) Schade. Die englischsprachigen Seiten der russischen Vladhleb Gruppe (external link) werden gerade überarbeitet. Doch selbst wenn Sie des Kyrillischen nicht mächtig sind, verrät Ihnen ein Blick auf vladhleb.ru (external link), dass die fernöstlichen Bäcker und Konditoren «auf Zack» und sehr vielseitig sind. Gegründet vor mehr als 100 Jahren, ist OJSC Vladhleb heute der größte Produzent von Brot, Gebäck, Konditoreiartikeln und Tiefkühlbackwaren in Wladiwostok und der umliegenden Region Primorje. Das Unternehmen hält viel auf seine Traditionen und hat in 2007 eigens ein Museum für Brotgeschichte eröffnet. Dieses Arsenyev Museum ist das einzige seiner Art im Fernen Osten. Es zeigt anhand ganz praktischer Beispiele, wie sich die backende Branche im fernöstlichen Russland bis heute entwickelt hat. Wie der WebBaecker darauf kommt? Nun, einerseits war er 1995 im Japanischen Meer unterwegs und kann sich noch gut erinnern, dass sich die Hamburger-Buns für die lokale Burgerkette Wladiwostoks nicht hinter der globalen Konkurrenz zu verstecken brauchten. Zwar war McDonalds bis dato sowieso nur bis Moskau vorgedrungen, doch hatte OJSC Vladhleb in 1995 bereits «gut vorgebeugt». Andererseits: «Zu einer viertägigen Schulungsveranstaltung weilten die Haupttechnologin und die Marketingchefin der großen Bäckerei 'Vladhleb' am Institut für Getreideverarbeitung in Bergholz-Rehbrücke», heißt es in einer Presseinfo dieser Tage aus Nuthetal. Inhalt des Kurses waren die Entwicklung von Vertriebsstrategien, das Kennenlernen verschiedener Vertriebsformen sowie die kundengerechte Produkt- und Leistungsentwicklung. Wie gesagt: Die fernöstlichen Bäcker sind «auf Zack» - und holen sich ihr Wissen überall her.