Wels / AT. (div) Das Jahresergebnis 2009 von Resch + Frisch (external link) sei besser ausgefallen als geplant. Nun würden bis 2015 rund zwölf Millionen Euro in die beiden Welser Backstuben investiert, berichtet die österreichische Presse. 2009 hatte der Traditionsbetrieb mit aktuell 959 Beschäftigten 88,5 Millionen Euro Umsatz geplant. Geworden sind es 89,1 Millionen Euro. 2010 will das Unternehmen 92 Millionen Euro erwirtschaften. Eine Basis dafür sind die zwei runderneuerten Backstuben im Osten der Stadt Wels. In der Schlossstraße sind die Bauarbeiter bereits aktiv. Neben einigen Modernisierungen in der Schlossstraße ist die Vergrößerung der Produktionsstätte um ein Drittel geplant, was zu einer Verdoppelung des Ausstoßes führen werde. Der Betrieb Uhlandstraße werde um 5.000 auf insgesamt 17.000 Quadratmeter vergrößert. Der größte Brocken der Investition sei dort 2011 geplant. Das gesamte Bauvorhaben soll - immer parallel zur laufenden Produktion - 2015 beendet sein. Resch + Frisch habe durch Schließung von Filialen und Zustellwägen das Defizit im LEH in den Griff bekommen. «Wir sind wieder leicht im Plus», sagt Josef Resch. Erfolgsmotor sei der Heimdienst. «Wir haben mit 'Back's zu Hause' Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich». Dem Vernehmen nach fördert die Stadt Wels die Investition mit 200.000 Euro, die binnen dreier Jahre ausgeschüttet würden. Bedingung: Die Unterstützung ist an die Zahl der Arbeitsplätze gekoppelt. Gehe die Kommunalsteuer zurück, müsse Resch das Geld zurückzahlen.