Berlin. (zv) Das Bäckerhandwerk befindet sich in einem harten Wettbewerb. So ist es nicht nur die zu erwartende, 20 bis 30 Prozent geringere Weizenernte 2010, die den deutschen Bäckern das wirtschaftliche Überleben durch höhere Rohstoffpreise schwerer macht. Die tariflichen Löhne in den rund 14.500 Betrieben des deutschen Bäckerhandwerks mit 291.000 Mitarbeitenden sind in den letzten Jahren im Schnitt um 2,5 bis 3,0 Prozent gestiegen. Auch die Ausbildungsvergütung wurde 2008 und 2010 kräftig erhöht. Da die Personalkosten in handwerklichen Bäckereien den größten Kostenfaktor darstellen, fallen Erhöhungen in diesem Bereich besonders ins Gewicht. Darüber hinaus beeinflussen zusätzlich gestiegene Energiekosten die Preiskalkulation. Dennoch versuchen die Bäcker, ihre Preise stabil zu halten. Insofern sei noch nicht ausgemacht, dass die Preise tatsächlich steigen werden. Dies liege in der Verantwortung jedes einzelnen Unternehmers - heißt es in einer Presseinfo des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV (external link)), nachzulesen im Verbände Forum unter
Info: http://www.verbaende.com/News.php4?m=70636 (external link)