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Wer erinnert sich nicht an die Anfänge des Internets und die Dotkom-Blase im Jahr 2000? Viel heiße Luft rund um die «New Economy» hatte die Märkte aufgeheizt und brachte eine Spekulationsblase zum Platzen, die zu jener Zeit als globales Phänomen zu sehen war. Selbst einflussreiche Institute und Institutionen dachten, die Wirtschaft würde neu erfunden. Für diese Naivität zahlten die Menschen weltweit einen hohen Preis. Besonders Kleinanlegern brachte der dramatische Absturz im März 2000 herbe Vermögensverluste bei.
Am 01. April 2000 machte sich in Hamburg ein kleines MedienBuero selbständig, das zu dieser Zeit gerne davon träumte, irgendwann vielleicht einen Bruchteil dessen per Anno umsetzen zu dürfen, was die «New Economy» zu jener Zeit an Vermögenswerten Woche für Woche verbrannte.
Die Ziele des kleinen MedienBueros waren nie so hochfliegend wie die der «New Economy». Auch der Verdienst, den sich das kleine Buero über die Jahre erarbeitete, ist alles andere als spektakulär. Doch es konnte sich zügig etablieren und hat sein Auskommen. Genau genommen ist es Woche für Woche Gesprächsthema mindestens in einem der vielen tausend Betriebe, die sich im deutschsprachigen Europa den backenden Branchen zurechnen und ihre Informationen auch aus Fachmedien beziehen, die in Hamburg-Bergedorf produziert und gepflegt werden.

Flaggschiff ist sicher der WebBaecker Infodienst. Gegründet zum 01. Januar 2001, fehlt der wöchentliche E-Mail-Newsletter kaum mehr in einem Backbetrieb im deutschsprachigen Europa – dank einer treuen und nach wie vor wachsenden Lesergemeinde sowie einer engagierten Herausgeber-Gemeinschaft.
Kann ein deutschsprachiger Dienst englischsprachige Inhalte anbieten? Er kann. Und bei einem eher grobmaschigen Nachrichtennetz stellt sich auch nicht die Frage, von welchem der durchaus verschiedenen englischsprachigen Märkte man berichtet. Das erledigt zuverlässig bakenet:eu mit der Fokussierung auf weltweit, wenigstens jedoch europaweit relevante Informationen. Dieser «Blick über den Tellerrand» ist seit 2007 als feste Größe im wöchentlichen WebBaecker verankert.
Und backnetz:eu? Im englischsprachigen Teil steht: «bakenet:eu is the small English speaking pendant to German backnetz:eu». Tatsächlich ist backnetz:eu etwas größer als bakenet:eu, doch hat es seine Bestimmung noch nicht so richtig gefunden. Es ist nach wie vor eher Medienwerkstatt und Steckenpferd, als dass es kommerziell verwertet würde.

Allen drei Publikationen ist gemeinsam, dass sie über hervorragende Kennzahlen verfügen. Die Zahl der gezielten direkten Zugriffe ist fast immer höher als die der zuweilen irrlichternden Suchmaschinentreffer. Auch die Zahl der Webseiten, die sich auf WebBaecker + Co. beziehen, ist nicht gerade klein.
Kurzum: Seit der Dotkom-Blase von März 2000 ist es dem nicht mehr ganz so kleinen MedienBuero durchweg gelungen, zu bestehen und zu bewegen. Das ist nicht selbstverständlich. Die Materie ist immer wieder interessant und wir wünschen uns noch viele Jahre gemeinsam mit Ihnen als anspruchsvolle, manchmal auch kritische Leserinnen und Leser.

Ute Speer, Bäckermeisterin, Dipl. Designerin und Journalistin, ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Sparten der Backbranche tätig. Ihre beruflichen Stationen sind unter anderem der Kaufmännische wie der Anwendungstechnische Vertrieb (Jung GmbH, Frankfurt; VK Mühlen AG, Hamburg), die Leitung einer Versuchsbäckerei (Schüttmühle Berlin) sowie einer Schiffsbäckerei (MS Asuka, Tokio).
Als Fachjournalistin volontierte Ute Speer am Stuttgarter Matthaes Verlag, bevor sie als Redakteurin zum Gildefachverlag nach Hamburg kam. Während ihrer Tätigkeit für die Redaktion Bäcker Zeitung setzte sie sich besonders mit den damals «neuen Medien» auseinander. April 2000 gründete sie das Backnetz MedienBuero mit dem Ziel, die Entwicklung branchenspezifischer Angebote im Internet zu begleiten.
In den Folgejahren haben sich Produkte aus der Hamburger «Werkstatt für gutes Content Management» fest in den backenden Branchen und umzu etabliert. Flaggschiff ist heute sicher der WebBaecker Infodienst. Gegründet 2001, fehlt der wöchentliche E-Mail-Newsletter kaum mehr in einem Backbetrieb im deutschsprachigen Europa (Stand: 07.2015).