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Agrarpolitik: 20 Verbände fordern Veränderungen

Berlin. (boelw) Bauern, Naturschützer und die ökologische Lebensmittelwirtschaft fordern von der Agrarministerkonferenz eine konsequente Politik für bäuerliche Betriebe, mehr Naturschutz und ökologische Landwirtschaft, denn: Die aktuelle Reform der EU-Agrarpolitik bietet den Mitgliedstaaten so viele Möglichkeiten wie nie zuvor, die Steuermilliarden tatsächlich zum Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft und zur Honorierung von Natur- und Tierschutz und ökologischer Landwirtschaft einzusetzen. In einem gemeinsamen Plattform-Papier fordern 20 Organisationen aus ganz Deutschland die Agrarminister von Bund und Ländern auf, diese Chancen in vollem Umfang zu nutzen. Das Papier stellten die Organisationen jetzt anlässlich der gerade stattfindenden Herbst-Agrarministerkonferenz in Würzburg vor. Das von Bundesministerin Ilse Aigner (BMELV) vorgelegte Konzept zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarreform lehnen die Verbände ab, weil es an der bisherigen falschen Ausrichtung der Agrarpolitik und der weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft festhält (Volltext). Zusammen mit weiteren Organisationen der Kampagne «Meine Landwirtschaft» hatten/haben die 20 Verbände zu öffentlichen Aktionen rund um die Würzburger Agrarministerkonferenz eingeladen. Details hierzu gibt es unter wir-haben-es-satt.de.