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Agrofert: Konzernumsatz 2017 sinkt geringfügig

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Prag / CZ. (eb) Wie aus der Mitteilung der tschechischen Agrofert Gruppe für das Geschäftsjahr 2017 hervorgeht, sank das Ebitda von 14.717 Millionen Tschechischen Kronen (CZK) im Jahr 2016 auf 13.255 Millionen CZK im Berichtsjahr 2017. Der Gewinn vor Steuern betrug 6.356 Millionen CZK und die Höhe der Ertragsteuern 1.557 Millionen CZK. Für den Rückgang in erster Linie verantwortlich sei die schwächere Entwicklung des deutschen Bäckereikonzerns Lieken AG, heißt es aus Prag. Die habe den Vorjahresvergleich maßgeblich beeinflusst.

Dass der Lieken AG nicht unbedingt der Elan abhanden gekommen ist sondern der Bericht schlicht die Aktivitäten am Standort Wittenberg widerspiegelt, ist unter dem Stichwort «Investitionen» nachzulesen: Die wichtigste Investition des Jahres 2017 war für Agrofert demnach der Bau der neuen Großbäckerei in Deutschland. Weitere bedeutende Investitionen im Lebensmittelbereich sind die Fertigstellung einer Toastbrotlinie bei der Großbäckerei Penam A.S. (CZ-Brno) und die Fertigstellung einer vierten Produktionslinie bei der Tiefkühlbäckerei ProFrost A.S. (CZ-Prostějov).

Insgesamt betrug der konsolidierte Umsatz der Agrofert Gruppe aus dem Verkauf von Waren, Produkten und Dienstleistungen im Geschäftsjahr 2017 rund 155,1 Milliarden CZK gegenüber 155,3 Milliarden CZK in 2016. Alles in allem beschäftigt die Gruppe fast 33.000 Mitarbeitende, davon mehr als 22.000 in der Tschechischen Republik. Für die Berechnung des Wechselkurses zwischen Tschechischer Krone und Euro eignet sich am besten der Devisenrechner des Bankenverbands (Foto: pixabay.com).