Donnerstag, 1. Dezember 2022
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AMI: Verbrauch von Tiefkühlkost steigt weiter

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Bonn. (ami) Tiefkühlkost liegt im Trend. Auch im vergangenen Jahr verzeichnete das Segment ein Wachstum, berichtete das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) im April (siehe WebBaecker 15/2009 und auch backnetz:eu in der 15. Kalenderwoche). Insgesamt wurden 2008 in Deutschland nach dti-Angaben 3,2 Millionen Tonnen Tiefkühlkost (ohne Speiseeis) verkauft. Das war ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Schnitt aß jeder Bundesbürger damit 39,0 Kilogramm Tiefkühlprodukte im Jahr. Damit sagt uns die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) nichts Neues – außer, dass der ZMP-Nachfolger nun seinen Dienst aufgenommen hat und der WebBaecker das grundsätzlich unterstützt. Also tun Sie bitte so, als würden Sie die April-Meldung nicht kennen: Der Tiefkühlmarkt in Deutschland verteilte sich 2008 auf zwei fast gleichgewichtige Felder. Der Markt für Privatverbraucher belegt einen Mengenanteil von 53,9 Prozent und der Außer-Haus-Markt von 46,1 Prozent am Gesamtverbrauch. Der Absatz im Lebensmittelhandel, eingerechnet Heimdienste und Discounter, erreichte ein Mengenplus von 0,7 Prozent und stieg auf über 1,72 Millionen Tonnen. Im Außer-Haus-Markt (Betriebsrestaurants, Schul- und Sozialverpflegung, Hotellerie und Gastronomie) kletterte der Absatz tiefgekühlter Produkte auf knapp 1,48 Millionen Tonnen – plus 3,8 Prozent zum Vorjahr, rekapituliert die AMI.

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