Mittwoch, 7. Dezember 2022
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Aral AG: baut Bistro-Angebot weiter aus

Bochum. (aag) «Für die Partner der Aral AG ist ein erfolgreiches Shop- und Bistrogeschäft mit seinem 60-prozentigen Anteil am Ertrag von entscheidender Bedeutung. Wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung im Shopgeschäft der letzten Jahre ist das innovative Shopkonzept mit seiner Ausrichtung auf die Kaufmotive ‘Hunger und Durst’», sagt Anja Schreck, Leiterin des Shop-Geschäfts bei der Aral AG, in einer Pressemeldung. «Der Bistro-Bereich mit seinen Umsatzsteigerungen von bis zu 30 Prozent rückt dabei in den Mittelpunkt». Die rund 1.400 Partner, die eine gesellschaftseigene Station des Mineralölkonzerns betreiben, erwirtschaften nur noch 13 Prozent mit Kraft- und Schmierstoffen. Zum Vergleich: 1988 betrug der Verkaufsanteil von Nahrungsmitteln, Tabakwaren und Zeitschriften gerade mal 16 Prozent. «Ohne F+B lässt sich heute keine Tankstelle mehr betreiben», sagt denn auch Schreck. Dabei spielt vor allem das «Petit Bistro» mit frischen Convenience-Produkten eine zunehmend wichtige Rolle. Während der Gesamtumsatz der Shops aufgrund von Tankstellenschließungen und der Kaufzurückhaltung der Konsumenten 2008 um 5,3 Prozent auf 1,55 Milliarden zurückging, legte der Bereich «Hunger und Durst» flächenbereinigt um 2,5 Prozent auf 172,6 Millionen Euro zu. «Im Bereich Foodservice sehen wir auch künftig Wachstumspotenzial», sagt Schreck. Mit hochwertigen Snacks und nachhaltig produziertem Kaffee sollen die Kunden an immer mehr Stationen verstärkt angesprochen werden. Heißgetränke und Kaffee machen heute bereits 20 Prozent vom Umsatz im F+B-Bereich aus. Seit 2004 wurden 700 Standorte auf «Petit Bistro» umgestellt. Bis 2011 plant Aral mit einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro weitere 400 Tankstellen umzurüsten. In der Systemgastronomie belegt Aral bereits den zehnten Platz, in der Verkehrsgastronomie Rang drei.

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