Samstag, 10. Dezember 2022
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Aufgepasst: Die größten Gefahrenquellen für die Liquidität

Hannover. (mvr) Manche Betriebe schlittern unbemerkt in die Krise. Unternehmer sollten die Gefahren für die Liquidität kennen, damit sie nicht plötzlich vor der Insolvenz stehen. «Mittelstand Direkt» hat die zehn wichtigsten Gefahren für die Liquidität einmal zusammengefasst.
Umsatzwachstum: Unternehmer unterscheiden Umsätze oft nicht danach, ob sie Gewinn bringen oder sogar Geld kosten.
Expansion: In guten Zeiten stellt man Personal ein und baut Flächen aus. Die Verträge sind aber nur schwer zu kündigen.
Großaufträge: Große Aufträge erfordern immer eine Vorfinanzierung. Wer von einem Kunden abhängt, kann zudem nicht ausweichen, wenn dieser die Preise drückt.
Investitionen: Oft lassen sich Unternehmer durch Fördermittel zu Großbauten verleiten, deren laufende Kosten sie nicht zahlen können.
Übernahmen: Bei Standort-Verlagerungen oder Zukäufen sinkt oft die Produktqualität – Kunden springen ab.
Außenstände: Zahlt ein Auftraggeber nicht, bleiben Chefs nicht nur auf der Forderung sitzen, sondern auch auf den Verfahrenskosten.
Chef-Prinzip: Fällt ein Unternehmer aus, auf den alles zugeschnitten ist, bricht der Geschäftsbetrieb zusammen. Die Firma wird schnell zahlungsunfähig.
Innovationen: Betriebe verzetteln sich, wenn sie auf zu vielen Baustellen unterwegs sind. Manche innovative Produkte sind jahrelange Verlustbringer.
Betriebsrenten: In guten Zeiten hat man Betriebsrenten zugesagt. Später muss ein kleineres Team die Pensionen erwirtschaften.
Langzeitplanung: Nur ein Liquiditätsplan zeigt wirklich, ob ein Unternehmen regelmäßig mehr einnimmt als augibt.

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