Sonntag, 25. September 2022
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Augmented Reality: Peter Pane setzt auf Gamification

Lübeck. (eb / pgs) Unter dem Stichwort «Gamification» versammeln sich nicht nur nette Gimmicks, die man schnell wieder vergisst. Spielerisch sorgt sie zum Beispiel dafür, dass sich Herr und Frau Deutschländer an die Programmierung von Cobots herantrauen – die sich auch als Mini-Industrieroboter in der Produktion einsetzen lassen. Oder Bäckereien nutzen den Trend, in dem sie mit der passenden Software spielerisch Verkaufsziele realisieren. Oder Restaurants nutzen «Gamification», um sich von den lieben Mitbewerbern abzusetzen. Oder, oder.

Die Restaurantkette Peter Pane zum Beispiel hat jetzt «Augmented Reality» (AR) mit auf die Speisekarte gesetzt. Damit knüpft sie einerseits an die Tradition in fernen Ländern an, wo neben der geschriebenen Speisekarte stets eine Drei-D-Abbildung vorhanden ist. Diese «Drei-D-Teller» bemühen sich exakte Nachbildungen dessen zu sein, was zum Beispiel westliche Touristen in China oder Japan gerade im Begriff sind zu bestellen. Missverständnisse werden von vornherein ausgeschlossen. Nicht zuletzt sind es die kunstvoll platzierten «Drei-D-Teller» in den Auslagen, die Passanten daran erinnern, dass sie eigentlich hungrig sind und das Angebot einladend wirkt.

Wir schreiben das Jahr 2022 und die beschriebenen «Drei-D-Teller» haben sich weiterentwickelt zu dreidimensionalen AR-Objekten, die aus beliebigen Winkeln betrachtet werden können. Bei Peter Pane ist es die Speisekarte, von der ausgehend das erweiterte Genusserlebnis beginnt: Mittels eines QR-Codes können sich Gäste verschiedene Speisen in Augmented Reality (AR) auf den Esstisch holen. Ob Fritten, vegane, vegetarische oder Fleisch-Burger – aus jeder Kategorie soll es ein Produktbeispiel als AR-Objekt in 3D-Optik geben. Diese fügten sich täuschend echt in die reale Welt ein. Hierfür ist keine zusätzliche App notwendig. Es genügt, den QR-Code mit dem eigenen Smartphone zu scannen. Das Ziel dieser Anwendung ist die Produktvorschau mit Informationswert für die Gäste.

Unterhaltung während Wartezeit mit neuem Instagram-Filter

Zweiter Teil der «Gamification»: Für Wartende gibt es ergänzend eine experimentelle AR-Lösung, mit der sich Gäste die Zeit vertreiben können, bis das Essen kommt. Hierfür ist allerdings ein Account bei Instagram notwendig. «Hundeohren» oder «Klimperwimpern» als Filter kennen in diesem Zusammenhang die meisten; in diesem Fall beinhaltet der Instagram-Filter jedoch ein Spiel. Bei diesem fallen Peter-Pane-Zutaten von der Decke und müssen von den Spielenden mit dem Mund aufgefangen werden. Die Pizza, die von der Decke fällt, gibt Minuspunkte, weil Peter Pane keine Pizza im Angebot hat. «Dieses Spiel ist ideal nicht nur für Gamerinnen und Gamer unter den Gästen, sondern auch für Familien mit Kindern. Die Highscores können am Tisch verglichen werden. Da macht das Warten Spaß – für einen rundum gelungenen Aufenthalt bei uns im Restaurant», sagt Gründer und Geschäftsführer Patrick Junge.

AR-Technologie bei Peter Pane birgt virales Potenzial

«Wir freuen uns, dass mit dem innovativen Extra die AR-Technologie nun auch Einzug hält in Deutschlands und Österreichs Restaurants. AR-Speisekarten geben den Besucherinnen und Besuchern ein klares Bild davon, welches Gericht sie erwartet. Das passende Instagram-Spiel dazu sorgt dafür, dass das Warten auf die Bestellung kurzweilig und unterhaltsam bleibt», sagt Sven Weber, Deputy Managing Director der Agenturgruppe MSM.digital, die die Anwendung entwickelt hat (Foto: Peter Pane).

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