Mittwoch, 3. März 2021
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Außenwirtschaftstag: über 400 Interessenten kamen

Berlin. (bve) Ende Juni fand der sechste Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Auswärtigen Amt statt, eine Veranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. An der Spree konnten über 400 Teilnehmer in sechs Foren mit mehr als 30 Experten Tipps für das strategische Auslandsgeschäft sowie eine erfolgreiche Markterschließung erhalten und mit Export-interessierten Unternehmen in den Dialog treten. «Die Ernährungsindustrie ist fester Teil und starker Partner der globalen Lebensmittelketten. Internationalisierung und Export sichern den Unternehmen Wachstum. Für den Erfolg sind aber zuverlässige Informationen und starke Netzwerke in Politik und Wirtschaft unerlässlich. Der Außenwirtschaftstag vereint beides und bietet den direkten Know-how-Transfer zwischen Wirtschaft, Politik und Außenwirtschaftsförderung. Das ist in dieser Form einmalig in Deutschland», sagt der BVE-Vorsitzende Dr. Wolfgang Ingold. Für die Ernährungsindustrie ist der Export Wachstumsmotor, heute verdient sie jeden dritten Euro im Ausland, 54 Milliarden Euro in 2013. «Wir sind der drittgrößte Lebensmittel- Exporteur der Welt. Und sichere Qualitätslebensmittel aus Deutschland werden im Ausland immer noch beliebter. Damit wir im internationalen Wettbewerb bestehen, müssen Handelshemmnisse verbindlich abgebaut und Marktzugangsstrategien gefördert werden», sagte Ingold in Berlin. Die Teilnahme von Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, sowie 17 Agrarreferenten deutscher Botschaften aus 16 Ländern, betont den hohen politischen Stellenwert des Außenwirtschaftstags.