Samstag, 26. September 2020
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BackFactory: baut Position als Bäcker-Gastronom aus

Hamburg. (bf) Auch künftig will die BackFactory GmbH gesund und organisch wachsen. «Das können wir als Back-Gastronom und Snackprofi für Backwaren nur mit den richtigen Standorten in 1A-Lagen», sagt Geschäftsführer Peter Gabler in einer Mitteilung an die Medien. Das Geschäftsfeld, das sich das Tochterunternehmen der Schenefelder Harry Brot GmbH mit dem Markteintritt 2002 vorgenommen hatte, bedient heute der Lebensmittel-Einzelhandel mit seinen Backstationen. Angesichts dieser Entwicklung setzten die Hamburger früh auf ihr backgastronomisches Konzept und verließen den Markt der klassischen SB-Bäckerei. Der Umbau ist überwiegend abgeschlossen – 65 Prozent der Standorte fühlen sich heute der Bäckergastronomie verpflichtet. Andererseits hat sich BackFactory von rund 20 seiner 130 Standorte getrennt, die den Anforderungen an die Backgastronomie nicht hätten gerecht werden können oder bei denen schlichtweg die Mietverträge ausliefen. Insgesamt konnte BackFactory das Geschäftsjahr 2013 mit einem Rekord von durchschnittlich 790.000 Euro Bruttoumsatz je Standort (plus neun Prozent) und einem Gruppenumsatz von 95 Millionen Euro (plus einem Prozent) beschließen. Im laufenden Jahr will BackFactory vor allem Erfahrungen sammeln, um auch künftig neue Wachstumspotenziale für sich nutzen zu können. Hierzu zählt das Deli-Segment, in dem BackFactory seit Mai 2013 mit einem Pilotbetrieb in Frankfurt/Main aktiv ist. Zudem will das Unternehmen Erfahrungen in ausländischen Märkten sammeln – wie zum Beispiel in Polen, wo in Breslau November letzten Jahres der erste BackFactory-Standort von einem Franchise-Partner außerhalb Deutschlands öffnete. «Nur wenn wir uns an der Nachfrage und den Wünschen unserer Gäste orientieren, werden wir auch in Zukunft weiter stabil wachsen», sagt Gabler. Um noch näher am Gast sein zu können, hatte der Back-Gastronom Ende 2013 erste Social-Media-Aktivitäten aufgenommen mit einer eigenen Seite auf Facebook.