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Backhaus Hauser: meldet nach nur einem Jahr Insolvenz an

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Mittelfranken. (eb) Wie das Amtsgericht Ansbach unter dem Aktenzeichen 4.IN.63/18 mitteilt, hat es über die Backhaus Hauser GmbH aus Ellingen, vertreten durch Geschäftsführer Sebastian Hauser, am 26. März das Insolvenzverfahren angeordnet. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin und Insolvenzsachverständigen bestellte das Amtsgericht die Rechtsanwältin Mechthild Bruche aus Nürnberg. Sebastian Hauser hatte erst im August 2017 die insolvente Fränkische Backstubn GmbH + Co. KG «bis zur letzten Kaffeemaschine» übernommen. Der Insolvenzverwalter, der Hauser den Betrieb übernehmen ließ, ist der Rechtsanwalt Alexander Raab aus Fürth.

Bis dahin galt das Unternehmen, das im Februar 2017 in die Insolvenz geschlittert war, als an sich gut aufgestellt und substanziell in Ordnung. Jetzt geht Hauser damit unter und man muss sich fragen, wieviel Substanz bleiben kann. Der Oberpfälzer, der aus dem kaufmännischen Bereich kommt und über keine einschlägige Branchenerfahrung verfügt, hatte nicht nur jede Kaffeemaschine, sondern auch alle 24 Filialen und etwa 120 Mitarbeitende übernommen – siehe: