Mittwoch, 7. Dezember 2022
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Backhus Güstrow: investiert 800.000 Euro in neue Technik

Güstrow. (svz) Die Backhus Brot- und Backwaren GmbH hat rund 800.000 Euro in neue Back- und Gärtechnik investiert. «Der Energieverbrauch ist entscheidend», sagt Prokurist Georg Mambrey gegenüber der «Schweriner Volkszeitung». So forderten steigende Energiepreise die Investition in effizientere Technik. «Wir rechnen jetzt mit 30 Prozent sinkenden Verbrauch», schätzt der Prokurist. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern fördert die Investition in nicht genannter Höhe. Backhus hat zudem Geld in die Transporttechnik gesteckt. Hinzu kommen die Filialen: «Jeder neue Standort kostet 100.000 bis 150.000 Euro». Zu den 58 Filialen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein kommen in diesem Jahr noch drei hinzu. Für 2010 habe man bereits Mietverträge für vier weitere Filialen in der Tasche. Mit zwei Discountern hege man enge Beziehungen. «Wir müssen mit wachsen», nennt Mambrey einen weiteren Grund für die Investitionen. Nachdem Backhus 2007 in Schleswig-Holstein angekommen war, gehe es jetzt weiter in Richtung Hamburg. Beim Unternehmen arbeiten derzeit 200 Festangestellte und 150 Beschäftigte in Teilzeit; 72 davon direkt in Güstrow. In der Bäckerei seien mit der Erweiterung vier Mitarbeiter hinzugekommen, in den Filialen seien es 27 Beschäftigte. Täglich verlassen rund 8.000 Brote, 80.000 Brötchen und 5.000 bis 7.000 Stück Gebäck den Betrieb. Die 1995 erbaute Produktion werde bald an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Sorge macht das den Bäckern nicht. Sie verfügen in Güstrow noch über 7.000 Quadratmeter Freifläche.

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