Dienstag, 4. Oktober 2022
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20170712-STADT-ELSDORF

Bäckerei Schneider. Neubau kommt gut voran

Elsdorf. (bm) Die neuen Ausmaße sind schon deutlich zu erkennen und auch die Betonträger der zweiten Etage sind bereits von der Landstraße 55 aus gut sichtbar. Die Bäckerei Schneider GmbH im Rhein-Erft-Kreis erweitert ihre Firmenzentrale in Elsdorf um 4.400 Quadratmeter (siehe auch «Bäckerei Schneider baut» vom 28. April).

Während der Bauphase war Bürgermeister Andreas Heller dieser Tage gemeinsam mit Georg Kippels, Bundestagsabgeordneter für den Rhein-Erft-Kreis, zu Besuch beim Unternehmen und ließ sich den beeindruckenden Neubau erläutern. «Wir freuen uns sehr über die wichtige Erweiterung der Firma und haben das Projekt schon in der Planungsphase seitens der Stadt intensiv begleitet. Der Ausbau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Elsdorf. Mit ihrer 116-jährigen Firmengeschichte hier vor Ort ist die Bäckerei Schneider ein Elsdorfer Traditionsunternehmen», betont Bürgermeister Heller.

André Kunkel, geschäftsführender Gesellschafter der Bäckerei Schneider, verdeutlichte den dringend nötigen Ausbau: «Nach Fertigstellung des Neubaus im Januar können wir unsere Produktionsstätten hier zentral zusammenfassen und mit der Verwaltung eng verknüpfen. Bislang verfügen wir über 113 Filialen und rund 750 Mitarbeitende; hiervon 120 in den Bereichen Produktion und Verwaltung. Durch die Erweiterung sind wir in der Lage perspektivisch bis zu 50 neue Filialen in der Region zu eröffnen und somit auch neue Arbeitsplätze zu schaffen». Derzeit zählt die Bäckerei Schneider zu den 30 größten Bäckerei-Betrieben unter den insgesamt rund 12.000 Betrieben in ganz Deutschland.

Kunkel dankte der Stadt Elsdorf und Andreas Heller für die gute Zusammenarbeit: «Ein Beispiel von intensiver und erfolgreicher Wirtschaftsförderung», sagte der geschäftsführende Gesellschafter.

Im neuen Gebäude entstehen im Erdgeschoss die Flächen für die Produktion. Die Verwaltung findet im ersten Stock einen neuen Platz, während in der zweiten Etage das sogenannte Korblager mit verschiedensten Warenmitteln entsteht. Gemeinsam mit dem bisherigen Gebäudekomplex wächst die Zentrale auf 7.200 Quadratmeter an.

Integriert wird im Neubau ein offenes Café für Besucher mit einer breiten Auswahl an Angeboten. Vom Café aus haben die Besucher einen direkten Blick auf die Warenproduktion. Auch Führungen für Kindergärten, Schulen oder weitere Besuchergruppen sind geplant.

Willi Kühne, ebenso geschäftsführender Gesellschafter, sprach im Rahmen des Betriebsbesuchs den fehlenden Nachwuchs im Bäckerhandwerk an: «Deutlich zu wenige Schüler wollen nach dem Schulabschluss das Bäckerhandwerk erlernen. Dabei bieten wir jährlich rund 20 Ausbildungsplätze an. Erfreulich darf man jedoch auf die Entwicklung im Handel blicken. Hier geht der Trend wieder ganz klar zur Beratung und Kommunikation statt reiner Produktabgabe» (Foto: bm).

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