Samstag, 23. Januar 2021
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Bäckerhandwerk: Ausbildungsvergütungen steigen ab März

Berlin. (zv) Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) hat sich Ende Dezember 2020 mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) über einen Neuabschluss des Tarifvertrags über Ausbildungsvergütungen für Auszubildende des Bäckerhandwerks in der Bundesrepublik Deutschland verständigt. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf folgende Ausbildungsvergütung geeinigt:

Ab 01. März 2021

  • Im 1. Ausbildungsjahr plus 30 Euro auf 645 Euro monatlich brutto,
  • im 2. Ausbildungsjahr plus 20 Euro auf 720 Euro monatlich brutto,
  • im 3. Ausbildungsjahr plus 30 Euro auf 850 Euro monatlich brutto.

Ab 01. Februar 2022

  • Im 1. Ausbildungsjahr plus 35 Euro auf 680 Euro monatlich brutto,
  • im 2. Ausbildungsjahr plus 35 Euro auf 755 Euro monatlich brutto,
  • im 3. Ausbildungsjahr plus 35 Euro auf 885 Euro monatlich brutto.

Der neue Tarifvertrag tritt mit Wirkung vom 01. März 2021 in Kraft. Bis dahin bleibt der bisherige Tarifvertrag über Ausbildungsvergütungen für Auszubildende (Lehrlinge) des Bäckerhandwerks vom 22. Juni 2018 bestehen. Der neue Tarifvertrag kann erstmals zum 31. Januar 2023 gekündigt werden.

Im Bäckerhandwerk gibt es mehr als 3.000 Ausbildungsbetriebe, die rund 14.800 jungen Menschen (Stand 2019) einen Ausbildungsplatz bieten.

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks wird gemeinsam mit der Gewerkschaft NGG beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beantragen, den Tarifvertrag zum 01. März 2021 für allgemeinverbindlich zu erklären.