Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Bäko: Direktor a. D. Albert Eurskens gestorben

Ladenburg. (bae) In tiefer Trauer teilt die Bäko-Zentrale Süddeutschland mit, dass ihr ehemaliger geschäftsführender Vorstand Direktor a. D. Albert Eurskens nach längerer schwerer Krankheit am 07. September verstorben ist. Mit ihm verliert der Fachgroßhandel der Bäcker und Konditoren einen hochverdienten Menschen und strategischen Vordenker.

Eurskens, der die Bäko-Zentrale Süd bis Mitte 2005 führte, blickte auf eine annähernd 40-jährige außergewöhnlich erfolgreiche Tätigkeit im Dienst der Gruppe zurück. Er gestaltete die heutige Bäko maßgeblich mit, heißt es aus Ladenburg.

Der in Köln aufgewachsene Verbandsprüfer begann 1968 mit 23 Jahren als damals jüngster Direktor einer Bäko in der Regionalgenossenschaft Karlsruhe und übernahm 1975 zudem die Geschäftsführung der in Not geratenen Bäko Frankfurt. 1986 wurde er geschäftsführender Vorstand sowohl der Bäko-Bundeszentrale in Bad Honnef als auch der Bäko-Zentrale Württemberg in Stuttgart.

Er gilt als einer der Väter des über 20 Jahre erfolgreichen Bäko-Workshops, wirkte federführend mit bei der Gestaltung der Messelandschaft, besonders der Südback und Sachsenback, und war maßgeblich verantwortlich für die erfolgreiche marketingorientierte Ausrichtung der Bundeszentrale. Nach der Fusion der beiden Landeszentralen in Stuttgart/Nürnberg und Ladenburg wechselte er in den Aufsichtsrat der Bundeszentrale und führte fortan die neu entstandene Bäko-Zentrale Süddeutschland.

Während seiner Schaffenszeit begleitete er den genossenschaftlichen Fachgroßhandel und das Bäcker- und Konditorenhandwerk mit unterstützenden und leitenden Tätigkeiten in zahlreichen Tochter- und Dienstleistungsunternehmen sowie verschiedensten Gremien. In Anerkennung seiner großen Leistungen wurde Albert Eurskens 2005 für die langjährige erfolgreiche Arbeit die Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold verliehen.

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