Donnerstag, 29. Februar 2024
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BdS und NGG: Tarifverhandlungen weiter ohne Ergebnis

München. (bds) In den letzten Tagen haben erneut Gespräche zu den laufenden Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die Systemgastronomie in Deutschland stattgefunden. Seit 2007 wurde eine stabile Tarifpartnerschaft mit Tarifbindung für über 110.000 Menschen in über 1.400 Betrieben aufgebaut und gelebt. Ziel muss es sein, diese fortzusetzen. Hierzu gab es seitens des BdS bereits mehrere Angebote. Das aktuelle Angebot des BdS wurde von der NGG nicht angenommen. «Die NGG setzt damit den Fortbestand der Tarifkultur der Systemgastronomie in Deutschland aufs Spiel», bedauert BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer die Ablehnung. Im Fokus der Verhandlungen stehen besonders die Leistungen des Manteltarifvertrags. Der BdS hat ein ausgewogenes und faires neues Gesamtpaket aus Entgelt- und Mantelleistungen angeboten. Dabei herauszuheben ist, dass jeder Mitarbeiter mit dem neuen Gesamtpaket deutlich mehr als vorher verdienen soll; eine zügige Ost-West-Angleichung der Vergütung anvisiert ist und dass die Azubi-Entgelte um bis zu 160 Euro pro Monat auf 900 Euro im dritten Lehrjahr erheblich steigen sollen. Der BdS ist jederzeit zur Fortsetzung der Gespräche bereit. «Nach wie vor glauben wir an die Vorteile der Tarifbindung und setzen uns dafür ein, dass die hart erarbeitete Tarifkultur in der Systemgastronomie weiterhin bestehen bleibt», hofft die Hauptgeschäftsführerin.

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