Samstag, 31. Oktober 2020
Deutsch Englisch

BDSI: Lebkuchen und Variationen nach wie vor die Favoriten

Bonn. (bdsi) Seit dem meteorologischen Herbstbeginn freuen sich auch in diesem Jahr viele Verbraucher, dass sie ihre beliebten Herbstgebäcke wieder in den Regalen finden und genießen können, schreibt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI). Herbstgebäcke umfassen eine Vielzahl an traditionellen, klassischen Produkten, von Lebkuchen in seinen verschiedenen Varianten über Spekulatius, Stollen und Dominosteinen bis hin zu Zimtsternen. Neben den klassischen Rezepturen, die der Verbraucher kennt und schätzt, lässt sich die Branche jedes Jahr Varianten und neue Kreationen einfallen, etwa Lebkuchen mit Gin, Whiskey, Rum oder Nougat sowie fruchtige Varianten. Daneben gibt es zum Beispiel glutenfreie oder Bio-Produkte. Aus diesem genussvollen, breiten Sortiment kann der Verbraucher seinen persönlichen Favoriten auswählen.

Nach den Absatzahlen des Marktforschungs-Unternehmens Nielsen (Nielsen Erhebung zum Herbstgebäck 2019 bezogen auf den Absatz in Tonnen, Zeitraum KW 32 bis 52), Lebensmittel- Einzelhandel plus Drogeriemärkte haben im Jahr 2019 die Lebkuchen noch einmal an Gunst zugelegt und waren mit 40 Prozent die klaren Lieblinge auf dem deutschen Herbstgebäckmarkt. Dies liegt sicher auch an der großen Vielfalt, zu der die unterschiedlichen Oblaten-Lebkuchen ebenso gehören wie verschiedene Braune Lebkuchen wie etwa Honigkuchen, Printen, Spitzkuchen, Lebkuchenherzen oder Pfeffernüsse. Danach folgt mit 21 Prozent der Spekulatius und auf dem dritten Platz mit 19 Prozent der Stollen. Dominosteine, eine besondere Art der Braunen Lebkuchen, liegen bei einem Absatzanteil von acht Prozent. Somit bleibt für die «Sonstigen» mit Zimtsternen, herbstlichem Mürbegebäck und anderen saisonalen Erzeugnissen ein Anteil von zwölf Prozent.

Die bundesdeutschen Hersteller erzeugten 2019 insgesamt rund 86.360 Tonnen Saison- oder Herbstgebäcke. Der weit überwiegende Teil davon wurde respektive wird auf dem heimischen Markt verkauft, nur etwa ein Fünftel geht in den Export (TitelFoto: pixabay.com – Grafik: BDSI).

20201015-BDSI.