Samstag, 10. Dezember 2022
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BDSI: Süßwarenbranche stabil in schwierigem Umfeld

Bonn. (bdsi) Die deutsche Süßwarenindustrie kann für die ersten acht Monate 2009 auf eine stabile Entwicklung zurückblicken. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise waren Süßwaren im In- und Ausland beliebt. Laut den jüngsten Zahlen des Marktforschungsinstituts IRI ging der Süßwarenabsatz in Deutschland zwar von Januar bis August um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,05 Millionen Tonnen zurück. Die Umsatzentwicklung war aber mit einem Minus von 0,3 Prozent nahezu konstant. Ein Grund dafür sind die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise für Kakao. Neben dem Inlandsgeschäft wird für die deutschen Hersteller der Export immer wichtigerer. Die deutsche Süßwarenindustrie liegt im weltweiten Exportranking vor Italien und Belgien unverändert auf Rang 1. Rund 40 Prozent der in Deutschland hergestellten Süßwaren werden von Verbrauchern in über 180 Ländern rund um den Globus nachgefragt. Im ersten Halbjahr war ähnlich wie im Inland ein leichter Rückgang im Exportabsatz festzustellen. Die Exporte sanken mengenmäßig um 0,9 Prozent auf 676.000 Tonnen. Der Umsatz stieg um 2,5 Prozent auf über zwei Milliarden Euro. Besonders Feine Backwaren konnten zulegen. Exportumsätze von Zuckerwaren und Schokoladenwaren waren dagegen leicht rückläufig. Ungünstige Wechselkursverschiebungen hier und da taten ihr Übriges. Gab es in einzelnen Ländern Einbußen, als Bumerang hat sich die große Exportabhängigkeit der Branche in der Krise bisher nicht erwiesen. Während der Anuga präsentieren sich die deutschen Hersteller unter dem Dach der Exportförderorganisation «German Sweets».

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