Mittwoch, 7. Dezember 2022
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BDSI: Süßwarenexporte im 1. Halbjahr stabil

Bonn. (bdsi) Nach starken Einbußen im vierten Quartal des vergangenen Jahres zeigt sich der Export der deutschen Süßwarenindustrie insgesamt im ersten Halbjahr 2009 recht stabil. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gingen mengenmäßig nur knapp ein Prozent weniger Süßwaren in die Nachbarländer der EU und nach Übersee als in der ersten Hälfte des Vorjahrs. Im Gegensatz zum Exporteinbruch anderer Industriezweige erzielte die deutsche Süßwarenindustrie im ersten Halbjahr sogar eine wertmäßige Steigerung von 2,5 Prozent, was auf die höheren Kakaopreise zurückzuführen ist, schreibt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in Bonn. Insgesamt wurden in der ersten Jahreshälfte rund 676.000 Tonnen beziehungsweise über zwei Milliarden Euro im Süßwarenexport umgeschlagen. In der Europäischen Union konnten in erster Linie die Feinen Backwaren sowohl im Absatz als auch im Umsatz gut zulegen. In Drittlandsmärkten wie den USA, Russland und Australien, aber auch in Großbritannien hatten und haben die Unternehmen mit hohen Wechselkursen zu kämpfen. Besonders bei Schokoladen- und Zuckerwaren waren in diesen Märkten Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Die deutsche Süßwarenindustrie liegt im weltweiten Exportranking vor Italien und Belgien auf Platz 1. Die meisten Süßwarenexporte gehen in die Nachbarstaaten der Europäischen Union. Franzosen, Österreicher, Briten und Holländer liegen beim Genuss deutscher Süßwaren an der Spitze. Die wichtigsten Drittländer sind die Schweiz, die USA und Russland. Insgesamt finden etwa 40 Prozent der in Deutschland produzierten Süßwaren ihren Weg in über 180 Länder rund um den Globus. Zu den beliebtesten deutschen Süßwaren im Ausland gehören Tafelschokoladen aller Art, Gummibonbons, Doppelkekse sowie Salz- und Laugengebäck.

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