Freitag, 25. September 2020
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Bereket Brot: Nicht kleckern, sondern klotzen …

Bochum. (div) Schnell und mit sicherem Gespür für den deutschen Markt entwickelte sich die Bereket GmbH + Co. KG Großbäckerei zu einem der Marktführer im Ruhrgebiet. Gegründet 1986, verkauft die Gruppe ihr Brot und Gebäck heute längst bundesweit – nicht nur im ethnischen LEH, wie das Unternehmen betont. Deutsche Konsumenten hätten Produkte aus Bochum-Wattenscheid längst für sich entdeckt und so konnten die Großbäcker den Anteil der für deutsche Handelsketten produzierten Backwaren in den letzten Jahren auf über 50 Prozent steigern. Nicht nur die Umsätze, auch das Unternehmen selbst wächst, freuen sich die Geschäftsführer Böge, Cevik und Yavuz. «Auch für die Zukunft haben wir mit dem Hauptsitz in Wattenscheid mit einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern, der Zweigniederlassung Duisburg und mit der IFS-Zertifizierung einen soliden Grundstein gelegt, um für einen expandierenden Markt bestens vorbereitet zu sein», heißt es auf der vor nicht allzu langer Zeit renovierten Homepage. Doch Bereket ist längst einen Schritt weiter: Nach jüngsten Informationen hat die Gruppe 17.500 Quadratmeter Herne gekauft, um dort ihre dritte Produktion zu errichten. Das sagte der geschäftsführende Gesellschafter Aytac Yavuz am Rande eines Pressetermins in Herne, den die Lokalpresse natürlich wahrnahm. Demnach sei mit der Bank und der Wirtschaftsförderung bereits alles geklärt, so dass Bereket kurz vor Baubeginn stehe. Im Frühjahr 2012 soll das neue Werk stehen und Mitte 2012 in Betrieb gehen. Zudem will sich das Unternehmen auf den Markt für Halbgebackenes und/oder Tiefkühlbackwaren für Endverbraucher vorwagen.