Donnerstag, 18. August 2022
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Bitkom: veröffentlicht «Open Source Monitor 2021»

Berlin. (bk) Open Source Software ist mittlerweile ein fester Bestandteil der digitalen Wirtschaft. Durch die Art ihrer Lizenzierung ist sie quelloffen und kostenfrei verteilbar. Sie stellt sowohl auf technischer als auch auf sozialer Ebene einen bedeutenden Faktor für die Digitale Transformation dar. «Open-Source-Software ist aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken und auch die Politik entdeckt zunehmend ihre Bedeutung. So hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag Open Source ausdrücklich als Baustein für Digitale Souveränität erkannt und benannt», sagt Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Digitalverband Bitkom zum Nutzen quelloffener Anwendungen in allen Lebensbereichen.

Die Einsatzmöglichkeiten und Auswirkungen von Open Source für Unternehmen und für die öffentliche Verwaltung werden in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik diskutiert. Studien und Umfragen helfen diesen Debatten einen Rahmen zu geben und die notwendigen strategischen Entscheidungen auf einer zuverlässigen Informationsbasis zu treffen. Gemeinsam mit Bitkom Research hat der Digitalverband mit dem «Open Source Monitor 2021» eine repräsentative Unternehmensbefragung durchgeführt. Der Digitalverband hat damit folgende Ziele erreicht:

  • Fortführung der Studie «Open Source Monitor 2019» und Erstellung einer Zeitreihe
  • Durchführung einer repräsentativen Unternehmensbefragung mit mehr als 1.000 befragten Unternehmen
  • Auswertungen differenziert nach Unternehmensgröße und ausgewählten Branchen
  • Aussagekräftige Ergebnisse zu Voraussetzungen und Status Quo sowie der Perspektive von Open Source in Deutschland
  • Vergleich zu den Ergebnissen des Open Source Monitors 2019
  • Professionelle Studienkonzeption und Umsetzung durch Bitkom Research
  • Projektzeitraum: Januar 2021 bis Dezember 2021
Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland – 67 Prozent – steht quelloffener Software aufgeschlossen gegenüber, doch nur eine Minderheit von 25 Prozent geht das Thema strategisch an. Vor allem kleinere Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten haben nur selten (24 Prozent) eine Open-Source-Strategie, bei Unternehmen mit 2.000 oder mehr Beschäftigten ist es dagegen jede zweite (50 Prozent) Firma. Die Freiheitsgrade quelloffener Anwendungen begünstigen gerade bei kleinen Unternehmen mit teils sehr speziellen Bedarfen die kreative und innovative Lösungsfindung.