Sonntag, 2. Oktober 2022
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Bitkom: Wie die Pandemie den Onlinehandel verändert

Berlin. (bk) Seit wenigen Tagen hat der Einzelhandel wieder geöffnet – wenn auch mit Auflagen und Beschränkungen. In den Wochen davor waren die Bundesbürger für den Kauf vieler Produkte auf das Internet angewiesen – haben dies aber höchst unterschiedlich genutzt: So geben 20 Prozent der Verbraucher an, seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen grundsätzlich mehr im Internet zu bestellen als zuvor. 29 Prozent bestellen hingegen weniger. 27 Prozent der Verbraucher schätzen, genau so viel im Internet zu kaufen wie vor dem Ausbruch von Covid-19 in Deutschland. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die in der Zeit von Ende April bis Anfang Mai 2020 durchgeführt wurde.

«Fast jeder Internetnutzer (94 Prozent) ab 16 Jahren bestellt Waren im Internet. Somit wirkt sich eine generelle Konsumflaute kurzfristig auch auf einzelne Bereiche im Online-Handel aus. Viele große und kleine Händler mussten online wie offline schnell Antworten auf die Corona-Krise finden», sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. «Jene Händler, die ein digitales Angebot für ihre Kunden bereithalten, kommen definitiv besser durch die Krise

55 Prozent der Konsumenten sind der Meinung, dass der Online-Handel in Zeiten der Corona-Pandemie eine zentrale Versorgungsfunktion einnimmt. 66 Prozent kaufen besonders bei Einzelhändlern in ihrer Region online ein, um ihnen die Treue zu halten – sofern sie ihre Waren im Internet anbieten. Fast ebenso viele (65 Prozent) wünschen sich in diesem Zusammenhang auch, dass mehr Einzelhändler in ihrer Region ein Online-Angebot bieten (Foto: pixabay.com).

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