Freitag, 23. Februar 2024
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BMELV: Verbraucher ändern ihren Umgang mit Lebensmitteln

Berlin. (bmelv) Die Diskussion über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) für Lebensmittel hat dazu geführt, dass viele Verbraucher/innen ihr Verhalten geändert haben. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des BMELV hervor. In der Umfrage gaben 81 Prozent der Bürger an, von der Diskussion über das MHD gehört oder gelesen zu haben. Von diesen Befragten erklärten 19 Prozent, im Zuge der Diskussion um das MHD bereits etwas am Umgang mit Lebensmitteln geändert zu haben. Der veränderte Umgang mit Lebensmitteln ist laut Forsa-Umfrage im Westen Deutschlands (19 Prozent) etwas ausgeprägter als im Osten (16 Prozent). Auffallend ist auch, dass deutlich mehr Frauen (23 Prozent) Anlass für ein Umdenken sehen als Männer (14 Prozent). Am häufigsten sehen 14- bis 29-Jährige Anlass, ihr Verhalten zu überdenken. In dieser Altersgruppe sagen 26 Prozent, sie hätten ihren Umgang mit Lebensmitteln in letzter Zeit verändert. Bei den übrigen Altersgruppen sind es zwischen 16 und 19 Prozent. In einer früheren Umfrage im Auftrag des BMELV vor gut einem Jahr hatten rund 84 Prozent der Deutschen angegeben, sie werfen Lebensmittel weg, weil das MHD abgelaufen oder die Ware verdorben sei. 19 Prozent nannten zu große Packungen als Hauptgrund. 16 Prozent sagten, sie werfen Lebensmittel weg, weil sie ihnen nicht schmecken. Rund ein Viertel gab als Hauptgrund an, zu viel gekauft zu haben. 69 Prozent der Bürger sagten, sie hätten beim Wegwerfen von Lebensmitteln ein schlechtes Gewissen. Mehr zum Thema MHD + Co. siehe bmelv.de » lebensmittelabfaelle.

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