Dienstag, 6. Dezember 2022
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BMWI: Elektronischer Entgeltnachweis kommt 2010

Berlin. (bmwi) Das Gesetz über den elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) ist in Kraft getreten. Damit werden Anträge auf Sozialleistungen künftig wesentlich vereinfacht und beschleunigt. «Nach Schätzungen des Normenkontrollrats sparen allein die deutschen Arbeitgeber jährlich rund 85 Millionen Euro. Nach jahrelangen Vorbereitungen und verschiedenen Modellprojekten dürfen sich alle Beteiligten künftig über wesentliche Erleichterungen freuen», heißt es aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin. Neben dem Wegfall von Archivierungspflichten für Arbeitgeber profitierten auch Behörden sowie Bürger/innen vom ELENA-Gesetz. Es sieht vor, dass Arbeitgeber von Januar 2010 an die Entgeltdaten ihrer Beschäftigten verschlüsselt an eine zentrale Speicherstelle übertragen, wo sie unter einem Pseudonym gespeichert werden. Wenn 2012 dann der Regelbetrieb im ELENA-Verfahren beginnt, werden die für die Bewilligung von Anträgen auf Arbeitslosengeld, Wohngeld und Bundeselterngeld erforderlichen Daten unter Einsatz von Signaturkarten der Leistungsbezieher abgerufen und papiergebundene Arbeitgeberbescheinigungen nicht mehr nötig sein. Die Bearbeitung wird dadurch wesentlich beschleunigt und vereinfacht. Die Antragsbearbeitung bei den Leistungsgewährenden Behörden erfolgt mit diesem Verfahren elektronisch, also ohne unnötige Wartezeiten und ohne das Ausfüllen von Papierformularen. Fehler bei der manuellen Übertragung von Daten entfallen daher.
Download: «Das ELENA-Verfahren» (Format PDF, 13 Seiten, 724 KB)

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