Dienstag, 18. Juni 2024
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Branche und BMEL gemeinsam für mehr heimisches Bio

Berlin. (boelw) Anlässlich eines Treffens von Bundesminister Christian Schmidt (BMEL) mit Vertretern der Bio-Branche zeigt sich der Bio-Dachverband Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zuversichtlich hinsichtlich der Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: «Minister Schmidt räumt der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft einen hohen Stellenwert ein. Er will vor allem das Wachstumspotenzial für die stark nachgefragten heimischen Bio-Lebensmittel besser nutzen», sagt der BÖLW-Vorsitzende Felix Prinz zu Löwenstein. Einig sind sich der Minister und die Vertreter der Bio-Branche in der Bewertung der EU-Kommissionsvorschläge für eine neue Öko-Verordnung: Der Entwurf ist ungeeignet, die deutsche Bio-Lebensmittelproduktion zu stärken und konterkariert Verbraucherinteressen. Die Entwicklungs- und Wachstumschancen des Bio-Marktes schätzen Bio-Branche und Landwirtschaftsministerium unisono positiv ein. «Wir sind uns mit Minister Schmidt einig, dass die Voraussetzungen für Landwirte, die auf ökologischen Landbau umstellen wollen, günstig sind: Die Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Produkten wächst stetig. Und die Bundesländer verfügen nach der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik über einen verlässlichen Finanzrahmen zur wirksamen Förderung der Umstellung auf Ökolandbau», erklärt Löwenstein. «Die Bundesländer müssen diesen Rahmen nun voll ausschöpfen». Zum Abschließend sicherten sich der BÖLW-Vorsitzende und der Bundesminister eine enge und konstruktive Zusammenarbeit für die Ökologische Lebensmittelwirtschaft zu.