Samstag, 10. Dezember 2022
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Brezel Ecker: plant weiteres Wachstum

Homburg. (div) «Brezel Ecker», das war über lange Jahre eine ganz normale Bäckerei-Konditorei an der Saar. Gegründet 1927, gab es ab 1962 zwar eine gewisse Spezialisierung auf Laugengebäcke, doch war das noch nichts Welt bewegendes. Außerdem nahmen die Gebäcke immer noch den Weg über den Ofen, bevor sie die Backstube verließen. Ernst wurde es 1989, als Eckers erkannten, dass sie ihre Strukturen ändern mussten, wollten sie weiterhin Laugengebäcke produzieren und mit der Konkurrenz mithalten. Seither nehmen die Erzeugnisse den Weg über den CO2-Tunnel, bevor sie gut verpackt als Tiefkühl-Teiglinge die Fertigung verlassen. 1991 baute das Unternehmen eine neue Produktion in Homburg-Erbach. Dort produzierten 60 Mitarbeiter pro Tag in drei Schichten rund 120.000 Teiglinge. Weitere 190 Mitarbeiter zählten Eckers als Verkäuferinnen, Büroangestellte, Monteure und Fahrer. Das Unternehmen wuchs und wuchs und gehört heute mit einer Kapazität von 85 Millionen Teiglingen pro Jahr zu den zehn größten Laugenbrezel-Produzenten in Deutschland. Ab Mitte 2010 will es die Produktion noch einmal um die Hälfte steigern, sagte Geschäftsführer Gerhard Ecker (57) der Saarbrücker Zeitung. Für August sei der erste Spatenstich zu einem Neubau neben dem jetzigen Firmengelände geplant – eine große Lagerhalle mit Tiefkühl-Verladung. In der bisherigen Lagerhalle werde eine dritte Produktionslinie entstehen. Mit dieser Linie will das Unternehmen in der Produktion die Kapazität noch einmal um 45 Millionen Stück steigern. Das Investitionsvolumen beträgt rund vier Millionen Euro. Neu dabei: Eine automatische Verpackungsanlage. Sie wird es ermöglichen, Brezeln auch im Tiefkühlregal der Supermärkte zu platzieren. Doch auch die Zahl der aktuell rund 40 Backshops soll wachsen. Derzeit zählt das Unternehmen 370 Mitarbeiter. Für 2009 erwartet Gerhard Ecker einen Umsatz von 13 Millionen Euro.

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