Samstag, 10. Dezember 2022
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Brioche Doree: Schnellkost französischer Prägung

Paris / FR. (div) Wer Brioche Doree hierzulande bislang vergeblich suchte, wird ab Mitte Mai am Münchener Hauptbahnhof fündig: Ein deutsch-französisches Joint-Venture eröffnet dort die zwar kleine, aber immerhin erste Brioche-Doree-Filiale in Deutschland. Hinter dem Joint-Venture stehen Louis Le Duff, Präsident der französischen Groupe Le Duff und die ehemalige Müller-Brot-Gesellschafterin Eva Müller. Die limitierte Fläche erlaube nur ein abgespecktes, reines «To-go-» Sortiment, heißt es aus gut informierter Quelle. Es wird zeigen, ob die Umsätze Appetit machen auf weitere Filialen. Im Juni eröffnet die französische Gruppe auch in Tschechien eine erste Brioche-Doree-Filiale. Joint-Venture-Partner am Prager Hauptbahnhof ist die italienische Autogrill. Brioche Doree gilt als die Nr. 1 für Schnellkost französischer Prägung mit mehr als 200.000 Kunden pro Tag, von denen 72 Prozent Frauen sind. 1976 in Brest gegründet, gibt es heute mehr als 500 Restaurants weltweit. 5.000 Angestellte verkaufen jährlich mehr als 20 Millionen Sandwichs in Frankreich. Das Konzept besteht ganz einfach darin, die Schnellgaststättenkultur mit französischer Tradition in Einklang zu bringen. Brioche-Doree-Filialen gibt es außer in Frankreich in Kanada, den Vereinigten Staaten, in Argentinien, Großbritannien, in der Schweiz, in Luxemburg, Marokko, Saudi-Arabien, den Golfstaaten und in Syrien. Im Geschäftsjahr 2008 stellte sich die Groupe Le Duff wie folgt dar: Jahresumsatz 740 Millionen Euro; 720 Restaurants und Bäckereifilialen; 9.850 Mitarbeitende insgesamt; 53 Neueröffnungen insgesamt. Für 2009 erwartet die Gruppe einen Jahresumsatz von 820 Millionen Euro; 780 Restaurants und Bäckereien. Weitere interessante Fakten gibt es multilingual – auch deutschsprachig – auf der Duff-Homepage.

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