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Bund: will Export von Agrarprodukten stärker fördern

Berlin. (bund) Die Landwirte und die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland verdienen bereits jeden vierten Euro im Export. Deutschland steht im weltweiten Vergleich der Exporte der Agrar- und Ernährungswirtschaft unverändert an vierter Stelle. Auch für 2008 ist der Ausblick zuversichtlich: Im ersten Quartal stiegen die Exporte um knapp 17 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. «Die Ausfuhren haben damit eine existenzielle Bedeutung für deutsche Produzenten und den Handel. Sie sind wichtig für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in unserem Land, aber auch im Ausland», sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner bei der Vorstellung des Aktionsplans zur Exportförderung. Besonders erfolgreich ist die deutsche Ernährungsindustrie auf den Auslandsmärkten mit hochwertigen Erzeugnissen. So zählen Milcherzeugnisse, Fleischwaren sowie Getreideerzeugnisse und Backwaren zu den wichtigsten Produkten des deutschen Lebensmittelexports. Mit dem Aktionsplan sollen Exporte der Agrar- und Ernährungswirtschaft noch weiter gesteigert werden. Das BMELV erarbeitete ihn zusammen mit der Wirtschaft. Im Vordergrund steht die Erschließung neuer Wachstumsmärkte (auch oder gerade für KMU!).