Dienstag, 4. Oktober 2022
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Bundespräsident würdigt die Rolle des Bäckerhandwerks

Bremerhaven. (eb) Es herrscht Arbeitsteilung im obersten Management der Republik und wie die jüngsten Zahlen belegen, sind wir Deutschen zufrieden mit der Regierungsarbeit und bringen ihr viel Vertrauen entgegen. Ausgerechnet im Wahlkreis von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat das Vertrauen überraschend klare Grenzen und ist ein Quentchen von dem entfernt, was sich als «uneingeschränkt» bezeichnen ließe.

Eine der vornehmsten Pflichten namhafter Amtsträger derzeit ist, systemrelevanten Branchen für Einsatz und Engagement staatstragend zu danken. So wandte sich neulich die Bundeskanzlerin an die Freiwillige Feuerwehr von Bergen auf Rügen, um ihr für deren freiwillige Quarantäne zu danken. Weit kam sie im ersten Anlauf nicht, weil der Hauptbrandmeister davon ausging, dass ihn irgendein schnöder Radiosender veräppeln wollte. Erst im zweiten Anlauf gelang es Angela Merkel, sich bei der Truppe für den Einsatz und das vorausschauende Handeln zu bedanken.

Da hatte es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier viel einfacher, als er sich in dieser Woche für die Rolle des Bäckerhandwerks bedankte und die Leistungen der Branche nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks in Berlin wie folgt würdigte: «Im Bäckerhandwerk arbeiten die stillen Helden. Sie sind eigentlich das ganze Jahr über da, man nimmt sie für selbstverständlich. Gerade in der Krise aber besinnt man sich auf das Wesentliche und die Wichtigkeit des Bäckerhandwerks. Ich möchte der Branche, die gerade sehr viel leistet, herzlich danken und viele Grüße ausrichten.», sagte Steinmeier in einem 15-minütigen Telefonat mit Bäckermeister Florian Lutz aus Ludwigsburg.

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