Samstag, 10. Dezember 2022
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Bundestagsfraktion: lobt EU-Kommission für «Salz-Entscheidung»

Berlin. (ots) Anlässlich der Entscheidung des EU Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso auf die Vorgaben zum Salzgehalt in Hauptnahrungsmitteln zu verzichten, erklärt die Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Es geschieht nicht oft, dass die EU-Kommission ein fragwürdiges Vorhaben zurückzieht. Um so mehr muss man den Schritt von Kommissionspräsident Barroso loben, wichtige Hauptnahrungsmittel wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Milch und «traditionelles Brot» von den Regeln über Nährwertangaben auszunehmen. Die Festsetzung von Höchstwerten von Salz in Brot wäre kein Beitrag zum Verbraucherschutz, sondern hätte eine weitere Gängelung der Bevölkerung und der Hersteller bedeutet. Die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannte Qualität und Geschmacksvielfalt von deutschem Brot bleibt zunächst unberührt. Der Vorgang zeigt auch, dass fachlich begründeter Protest, wie er besonders von den deutschen Bäckern vorgetragen wurde, Erfolg haben kann. Bei der Umsetzung der neuen Regeln ist nun darauf zu achten, dass bei der Definition der «traditionellem Brot» nicht wieder neue Einschränkungen gemacht werden. Sollte dies so sein, muss eben erneut fachlich begründeter Protest eingelegt werden …

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