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BVE: Ernährungsindustrie erzielt weniger Umsatz

Berlin. (bve) Die Ernährungsindustrie erzielte im Dezember 2014 einen Umsatz von 14,5 Milliarden Euro. Der Absatz stieg um 1,9 Prozent gegenüber Dezember 2013, was vor allem auf einen stärkeren Saisoneffekt zurückzuführen ist. Aufgrund sinkender Verkaufspreise fiel der Gesamtumsatz jedoch um 0,8 Prozent. Die Produktionsleistung nahm im Dezember ebenfalls zu, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Exportgeschäft herrschte hingegen weiterhin Stagnation; im Dezember wurden Lebensmittel im Wert von 4,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 0,5 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Das schwache Exportgeschäft hemmt die Wachstumsperspektiven der Branche empfindlich, Erträge und Arbeitsplätze geraten durch immer mehr Kosten und Konkurrenz erheblich unter Druck, schreibt die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Die Kauflaune der deutschen Verbraucher ist hingegen positiv, eine positive Reallohnentwicklung lässt ihnen auch 2015 mehr Spielraum für private Konsumausgaben. Das Konsumklima in Deutschland verzeichnet hohe Rekordstände und wird von stabilen Preisen unterstützt. Im Januar 2015 erhöhten sich die Lebensmittelpreise im Vormonatsvergleich leicht um 0,4 Prozent, die allgemeinen Lebenshaltungskosten sanken um 1,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat sanken die Lebensmittelpreise um ein Prozent, die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent.