Dienstag, 6. Dezember 2022
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BVE: Ernährungsindustrie sorgt in der Krise für Stabilität

Berlin. (bve) Die Ernährungsindustrie erzielte in 2008 nach Schätzungen der BVE einen Branchenumsatz von 155 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Wachstum von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Großteil des Wachstums geht jedoch auf Preissteigerungen zurück. Wegen gestiegener Rohstoff- und Produktionskosten waren Preiserhöhungen unausweichlich. Die positive Umsatzentwicklung darf aber nicht über die schwierige Situation im Inland hinwegtäuschen. Hier wurde bei einem geringen nominalen Wachstum von 2,5 Prozent ein Umsatz von 112,6 Milliarden Euro erzielt. Wachstumstreiber war wie in den Vorjahren das Exportgeschäft mit einem nominalen Zuwachs von 15 Prozent. An das Ausland wurden Lebensmittel im Wert von 42,4 Milliarden Euro verkauft. Real, also ohne die Preiskomponente, ist der Branchenumsatz hingegen um 1,5 Prozent zurückgegangen (Volltext).

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