Mittwoch, 7. Dezember 2022
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BVE: Erster Außenwirtschaftstag war ein voller Erfolg

Berlin. (bve) Rund 400 Teilnehmer und 40 Referenten aus der Ernährungswirtschaft, den Deutschen Botschaften und der Außenwirtschaftsförderung diskutierten Mitte Juni in Berlin unter dem Motto «Fit for Global Business» Chancen und Potenziale für deutsche Lebensmittel und Getränke im Ausland.

Der erste Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft unter der gemeinsamen Trägerschaft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), unterstützt durch das Auswärtige Amt, bot die Möglichkeit, in Expertenforen zu wichtigen Absatzmärkten wie USA, Russland, Ukraine, China, Skandinavien, arabischer Raum, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Spanien praxisnahe Informationen auszutauschen. Dabei wurde von allen Branchen- und Länderexperten die große Reputation und Wertschätzung, die deutschen Lebensmitteln im Ausland entgegengebracht wird, hervorgehoben und die Notwendigkeit einer Exportstrategie betont. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen böten sich zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten in ausländischen Märkten, die bislang ungenutzt blieben.

Prof. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, zeigte in seinem Keynote-Vortrag über globale Agrar- und Ernährungsmärkte Chancen und Perspektiven für den Export von deutschen Lebensmittelprodukten auf. Langfristiges Absatzpotenzial für die Ernährungswirtschaft prognostiziert er vor allem in den demographisch dynamischen Ländern Asiens.

Der erste Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft wurde von der Branche durchweg positiv aufgenommen und war ein wichtiger Schritt zur besseren Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Trägern der Außenwirtschaftsförderung. Die Veranstaltung wurde durch die Branchenverbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie die Exportförderorganisation Germany Trade and Invest, das Auslandshandelskammernetzwerk, den Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt.

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