Dienstag, 26. Oktober 2021
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BVE: Exportgeschäft ist weiterhin Hoffnungsträger

Berlin. (bve) Die Ernährungsindustrie erzielte nach Berechnungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in den ersten sieben Monaten 2009 einen Umsatz von 85,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Umsatzminus von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Minus geht überwiegend auf sinkende Preise bei Lebensmitteln zurück. Preisbereinigt blieb der Umsatz mit einem Minus von 0,3 Prozent im Zeitraum Januar bis Juli 2009 nahezu stabil. Dank der Konsumlaune der Deutschen hat die Ernährungsindustrie ihre Rolle als Konjunkturanker demnach bestätigt. Die Produktionsleistung blieb mengenmäßig stabil und die Arbeitsplätze der über 530.000 Erwerbstätigen in der Branche sind weitgehend sicher. Damit leistet die Ernährungsindustrie als viertgrößter Industriezweig in Deutschland einen wichtigen Beitrag für Wohlstand und Beschäftigung. Der Export sorgte in den letzten Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten für Wachstum. In den ersten sieben Monaten 2009 wurden verarbeitete Lebensmittel im Wert von 21,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Das entspricht einem Minus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Rückgang geht wesentlich auf gesunkene Exportpreise (minus 5,7 Prozent) zurück. Ursächlich dafür sind die Aufwertung des Euro und das international gesunkene Preisniveau für Lebensmittel insgesamt. Mengenmäßig sind die Exporte leicht um 0,7 Prozent gestiegen (Volltext).