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Cibaria: Vollkornbäckerei baut neuen Hauptsitz

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Münster. (eb) Gut 60 Beschäftigte zählt die ökologisch-biologische Vollkornbäckerei cibaria GmbH heute. Die Backwaren werden im Stammhaus sowie in Bioläden und auf Wochenmärkten zum Verkauf angeboten. Zudem beliefert die Bäckerei Cafés und Kantinen. Kurzum: Das 1990 von Bäckermeisterin Rike Kappler gegründete Unternehmen stößt langsam an seine Grenzen – blickt man auf die in Münster zur Verfügung stehenden Quadratmeter für Produktion und Expedition.

Das könnte sich bald ändern. Oder besser: Die Planungen für den neuen Standort an der Südseite des Stadhafens Münster sind bereits so konkret, dass sie vom Gestaltungsbeirat der Stadt (einstimmig!) befürwortet wurden. Geplant ist demnach kein Neubau, sondern die Umnutzung und Erweiterung einer bestehenden Lagerhalle am Mittelhafen. Die fortgeschrittenen Planungen zeigen das neue architektonische Highlight direkt gegenüber vom Kreativkai: Hinten eine moderne und energetisch sanierte Produktionshalle, vorne eine markante Fassade in Holzbauweise, die Besucher einlädt, weitere Teile des Mittelhafens zu erkunden.

Rike Kappler zu den Plänen: «Dass wir für unsere neuen mitarbeiterfreundlichen Räumlichkeiten keine grüne Wiese roden müssen, sondern ein bereits fertig gestelltes Gebäude in Kundennähe upcyclen und öklogisch aufwerten können, das macht uns besonders glücklich. Nachhaltig und im Sinne der Gemeinschaft wirtschaften – hier können wir das weit in die Zukunft hinein».

Das Architekturbüro ArchPlan GmbH freut sich über die gelungenen Pläne und die baulichen Herausforderungen. «Ein Neubau wäre vermutlich einfacher», ergänzte Kappler kürzlich gegenüber der Münsterschen Zeitung. Von der wissen wir auch, dass der Bäckerei am Stadhafen Münster künftig rund 3’000 Quadratmeter zur Verfügung stehen sollen – davon allein 1’800 Quadratmeter für die Produktion. Das wäre in etwa das Dreifache dessen, womit die Vollkornbäckerei aktuell noch auskommen muss (Foto: ArchPlan).