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Cottbus: Goldback droht Strafverfahren

Cottbus. (wib) Wie in der ersten Märzhälfte berichtet, hat die Goldback GmbH – ehemals Hofmeister Backstuben GmbH – ihre Produktion eingestellt. Betroffen waren rund 100 Beschäftigte. Die überraschende Schließung zieht nun eventuell ein Strafverfahren gegen Goldback nach sich. Das teilte Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Klein auf Anfrage der Regionalpresse mit. Klein zufolge sind nach vorläufigen Recherchen seiner Mitarbeiter drei Maschinen aus dem Betrieb verschwunden. «Deshalb werden wir gegen die Goldback GmbH strafrechtlich und zivilrechtlich vorgehen», erklärte er. Der Rechtsanwalt verwaltet das Anlagevermögen der ehemaligen Holding Cottbuser Backstuben GmbH, zu der die beiden Hofmeister-Betriebe einst gehörten. Goldback hatte den Betrieb nur gemietet und den Maschinenpark gepachtet. Für den Verkauf der Produktion war Insolvenzverwalter Christoph Junker zuständig. Zudem ist nach Angaben der Cottbuser Polizei in die Goldback-Büroräume eingebrochen worden. Ob ein Zusammenhang mit dem Verschwinden einiger Maschinen vom Firmengelände besteht, ist nicht bekannt. Goldback ist Nachfolger der Hofmeister Betriebe, die vor knapp einem Jahr Insolvenz angemeldet hatten. Die Investoren hatten erst Juli 2006 die Produktion und 52 von 100 Filialen sowie knapp 100 von 150 Beschäftigten übernommen.