Dienstag, 6. Dezember 2022
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Der Bäcker Legat: investiert 1,8 Millionen Euro

Klagenfurt / AT. (klz) Ofenwarmes Brot aus Kärntner Getreide – solche Spezialitäten seien in Zeiten, in denen Supermärkte Teiglinge aus Deutschland oder Tschechien aufgebacken, selten geworden – unkt die österreichische «Kleine Zeitung». Ein Kärntner Familienbetrieb, der trotz seiner Größe noch auf Qualität und Handarbeit setzt ist die Klagenfurter Bäckerei Legat. Nachdem das Unternehmen Mitte 2007 mit dem Hofer Lieferanten Knusperstube fusionierte (vgl. WebBaecker 23/2007), planen Legats jetzt den nächsten Ausbauschritt: 1,8 Millionen Euro sollen in diesem Jahr investiert werden. Ein Zubau und neue Maschinen sollen in den Produktionsstandort Klagenfurt investiert werden. 90 Mitarbeiter verarbeiten dort im Schicht-Rhythmus acht Tonnen Mehl pro Tag. Mit Brot und Gebäck beliefert die Bäckerei 20 eigene Filialen, diverse Wiederverkäufer und Supermarktketten in Kärnten und Osttirol. «Trotz der Menge, die wir produzieren, achten wir darauf, dass das Backen bei uns noch immer ein Handwerk bleibt», erklären die Geschäftsführer Alexander und Bernd Legat. Am Ende des Ausbaus soll auch ein gänzlich überarbeitetes Vertriebssystem stehen, sagen die Brüder. «Es geht dahin, dass wir unsere Filialen laufend mit frischem Brot beliefern können», erklärt der dritte Geschäftsführer Günther Gröss. Nur mit noch mehr Qualität könne man der Krise begegnen, in der sich die Kärntner Bäckerzunft seit den 90er Jahren befindet.

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