Dienstag, 6. Dezember 2022
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Der Bäcker Legat: plant Änderungen im Management

Klagenfurt / AT. (at) In den nächsten Tagen entscheidet sich die Zukunft der Bäckerei Legat. Wie berichtet sollen die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten Zuschüsse in Form stiller Einlagen einbringen. Zuvor müssten noch Hausaufgaben gemacht werden, sagt Klagenfurts Vizebürgermeister Albert Gunzer gegenüber der Regionalpresse: «1,2 Millionen Euro müssen investiert werden. Wenn die Eigentümer 900.000 Euro eingebracht haben, bringen wir das in den Gemeinderat». Gunzer berichtet auch, dass es im Lauf der Restrukturierung Änderungen im Management geben soll: «Die Familie Legat zieht sich gänzlich zurück, Gunther Gröss wird Allein-Geschäftsführer». Das Unternehmen selbst gibt derzeit keine Stellungnahme ab. Dabei wären schon allein die Beteiligungsverhältnisse von aufklärungsbedürftig, mokiert sich die Regionalpresse. Über 25 Prozent würden von zwei niederländischen Gesellschaften unter ein und derselben Postadresse gehalten. Die Fäden beider Gesellschaften liefen bei Walter Groier von der Wirtschaftsprüfungskanzlei Confida zusammen. Ob Groier die Anteile verwaltet oder ihm selbst gehören, sei nicht bekannt.

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