Donnerstag, 29. Februar 2024
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Dialog: Bundesminister trifft Vertreter der Ernährungswirtschaft

Berlin. (bmel) Zu einem Austausch über aktuelle Fragen der Ernährungspolitik hat Bundesminister Christian Schmidt (BMEL) die Vertreter der Verbände der Ernährungswirtschaft getroffen. Die Ernährungswirtschaft bietet rund 4,5 Millionen Menschen in Deutschland Arbeit, das ist etwa jeder neunte Arbeitsplatz. Schwerpunkt des zweistündigen Gesprächs in Berlin waren die Belange der Ernährungswirtschaft und des Lebensmittelhandels als Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. Schmidt: «Die Lebensmittel verarbeitende Wirtschaft nimmt nicht nur die von der Landwirtschaft produzierten Rohstoffe auf. Sie erfüllt gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel als Ausbilder und Arbeitgeber die unverzichtbare Aufgabe, die ländlichen Regionen zu stärken». Der Minister appellierte zudem an die Anwesenden, sich in ländlichen Räumen unterstützend einzubringen: «Angesichts mancher Entwicklung in ländlichen Regionen kann es schwerfallen, gerade in kleineren Dörfern die Nahversorgung aufrecht zu erhalten. Hier können die Akteure der Ernährungswirtschaft helfen, gegenzusteuern, in dem sie Initiativen der Bevölkerung unterstützt, zum Beispiel den Aufbau von Dorfläden und kombinierten Formen der Nahversorgung». Diskutiert wurden von den Teilnehmern unter diesem Blickwinkel verschiedene aktuelle Themen, zum Beispiel die Kennzeichnung regional erzeugter Produkte, die Reduzierung von Lebensmittelabfällen, die Prävention von Krankheiten – durch die Ernährung mit bedingt – durch Aufklärung über ausgewogene Ernährung sowie die Chancen und Herausforderungen des Freihandelsabkommens TTIP zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Austausch ist Teil einer Reihe von Gesprächen, die das BMEL derzeit mit Verbänden führt.

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