Sonntag, 13. Juni 2021
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«Digital Jetzt»: So erhalten KMU Zuschüsse aus Förderprogrammen

Bremerhaven. (eb) Seit September 2020 können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Anträge auf Zuschüsse aus dem neuen Förderprogramm «Digital Jetzt» stellen, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) Investitionen in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Mitarbeitende zu Digitalthemen unterstützt. Ziel des neuen Programms ist, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern, neue Geschäftsmodelle für KMU zu erschließen und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen langfristig zu sichern. Darüber hinaus sollen Mitarbeitende befähigt werden, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und Zukunftsinvestitionen im Unternehmen anzustoßen. Mit einfachen Worten: Nicht nur Hardware und Software und Schulungen daran sind förderfähig, sondern vor allem auch die Entwicklung der Befähigung, strategisch die richtige/n Entscheidung/en zu treffen. Weitere Informationen über das Förderprogramm Digital Jetzt und das Online-Antragstool sind auf der BMWI-Homepage verfügbar.

«Aktuell bekommen wir viele Anfragen zum Thema Digitalisierung und danach, wie Bäckereien passgenaue Zuschüsse für ihre Projekte erhalten,» sagt Dominik Skora, neben Karl-Heinz Faulhaber Geschäftsführer von copago in Oberhausen. Die Kassensystem- und IT-Experten haben einen übersichtlichen Flyer im Format PDF entwickelt. Dort erklärt copago auf nur drei Seiten, welche Voraussetzungen Interessenten mitbringen müssen, was vom Förderprogramm «Digital Jetzt» zu erwarten ist, welche Optionen zur Förderung es gibt und wie die Förderung – zum Beispiel – in Zusammenarbeit mit copago ablaufen kann. Mit dem PDF-Flyer COPAGO-INFO-DIGITALISIERUNG (30 KB) stellt der Kassensystem- und IT-Experte eine verständliche Hilfe auch für Leute zur Verfügung, denen die IT-Terminologie noch nicht so geläufig ist.

Einen anderen Weg schlägt OptimoBercher aus Friedrichshafen ein. Das Unternehmen arbeitet mit dem Fördermittelspezialisten Stefan Lanz zusammen. Der kann von Betrieben hinzugezogen werden, die eine Investition in Software und Hardware planen. «Unser Fördermittelspezialist führt alle notwendigen Schritte auf dem Weg zur Förderung durch», sagt David Bercher, geschäftsführender Gesellschafter OptimoBercher.

Ein weiterer Weg, sich dem Thema Digitalisierung mit geringem Risiko zu nähern, ist Marvin Unlimited. Die modulare Bäckerei-Software von Goecom bietet sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Anwendern viele Vorteile. Zudem ist das Preismodell flexibel konstruiert und erfordert keine Anschaffungskosten. Die Fachleute in Kronau wissen am besten, wie «Marvin Unlimited» mit den gängigen Förderprogrammen am besten zu kombinieren ist. Eine unverbindliche Anfrage kostet nichts.

Eine Binsenweisheit ist, dass jedes Unternehmen «anders» ist und die Probleme, Stärken und Schwächen entsprechend variieren. Wichtig ist, das Thema Digitalisierung nicht mehr auf die lange Bank zu schieben. Ebenso wichtig ist, in der Planung Sorgfalt walten und sich nicht drängen zu lassen. Von den ersten unverbindlichen Gesprächen bis hin zur ungefähren Ahnung, wohin die Reise führen soll, vergeht die Zeit wie im Flug. Bevor strategische Entscheidungen fallen, ist ein Jahr schnell vergangen (Foto: pixabay.com).