Dienstag, 27. September 2022
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Digitalisierung in der Bäckerei: Was bedeutet das genau?

Berlin. (wifo) Bäckereien, die sich langfristig am Markt halten wollen, müssen sich für die Zukunft digital rüsten. Um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken, können oft prozessoptimierte und automatisierte Abläufe eine Erleichterung im stressigen Arbeitsalltag bewirken. Durch EDV-Unterstützung in der Backstube kann durch Nutzung innovativer Technologien die Produktionssicherheit verbessert und Qualitätsschwankungen können reduziert werden. Durch die Automatisierung von Routinearbeiten kann die Arbeitszeit der Mitarbeitenden optimal genutzt werden für Schritte, die tatsächliche Handarbeit benötigen. Zukunftsorientiert werden immer mehr Systeme miteinander verbunden, sodass Prozesse optimal aufeinander abgestimmt werden können.

Auch ist der Trend zum bargeldlosen Zahlen in der Backbranche angekommen. Pandemiebedingt zahlen immer mehr Kunden lieber elektronisch und verzichten auf Bargeld. Ein passendes Kassensystem erleichtert im Verkauf und auch in der Buchhaltung die Arbeit. Daran angeknüpft lassen sich Kundenkarten, Onlineshops, Warenverfügbarkeitssysteme und weitere digitale Lösungen für eine bessere Wirtschaftlichkeit und verbesserte Kommunikationsmaßnahmen umsetzen.

Die Digitalisierung im Bäckerhandwerk ist ein vielschichtiges Thema, das von vielen Seiten bedacht sein will. Deshalb hat sich das Wissensforum Backwaren in seiner jüngsten Ausgabe von «backwaren aktuell» (02/2022) des Themas angenommen. Hilfreiche Tipps, um den eigenen Betrieb zukunftsfähig aufzustellen oder/und Prozesse wirtschaftlicher umzugestalten, hat dort M.Sc. Annemarie Renner von Zeelandia für Sie zusammengestellt. Der gelernten Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing ist ein umfassender wie leicht lesbarer Beitrag gelungen, den wir Ihnen hiermit ans Herz legen. Weitere Themen im Heft: EHEC+Co. in Getreide, Lievito Madre, Handwerkliches Speiseeis, Handmade Donuts, Neues aus dem Lebensmittelrecht.

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