Mittwoch, 7. Dezember 2022
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Dominikanische Republik: Bäcker bitten um Hilfe

Santo Domingo / DO. (hch) Die Vereinigung der KMU-Bäckereien in der Dominikanischen Republik (UMPIH) hat die Notbremse gezogen und bittet ihren Staatspräsidenten um Vermittlung. Zur UMPIH gehören die meisten Schulfrühstück-Lieferanten des mittelamerikanischen Lands. Was den Absatz angeht, ist das eine «sichere Bank». Leider hat sie den Schönheitsfehler, dass das verantwortliche Erziehungsministerium Rechnungen nur schleppend begleicht und bei den Bäckern Schulden in Höhe von 166 Millionen Pesos angehäuft hat (3,29 Millionen Euro). Die UMPIH sagt, dass die mangelhafte Zahlungsmoral die Existenz der Betriebe bedroht – meist kleine und mittelgroße Unternehmen. Nach UMPIH-Angaben versorgen die Bäckereien täglich 1,7 Millionen Schüler/innen in Stadt und Land mit einer Frühstücksration. Jetzt soll Staatspräsident Leonel Fernandez helfen, damit das System nicht zusammenbricht (Quelle: hispanola.ch).

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