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Dunkin’ Donuts: Sanierung schreitet voran

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Berlin. (hww) Die S+C International Deutschland GmbH und die WILL Coffee GmbH hatten am 31. Juli vor dem Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz angemeldet. Das Gericht hat daraufhin am 01. Oktober die Insolvenzeröffnung über die Vermögenswerte der genannten Unternehmen beschlossen und den Sanierungsexperten Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger zum Insolvenzverwalter bestellt.

Die beiden Unternehmen betreiben als Franchisenehmer der Systemgastronomie-Kette Dunkin’ Donuts noch insgesamt 26 Filialen in Berlin und Leipzig sowie in Nordrhein-Westfalen. Der Geschäftsbetrieb wird auch nach Eröffnung der Insolvenzverfahren in vollem Umfang fortgesetzt, um die guten Sanierungsaussichten zu erhalten. «Für die Kunden der Dunkin’ Donuts-Filialen hat die Insolvenzeröffnung keinerlei Auswirkungen», betont der Insolvenzverwalter. «Wir setzen die Produktion und den Filialbetrieb fort. Gleichzeitig wird das gemeinsam mit dem Management sowie der Sanierungsberatung hww erarbeitete Sanierungskonzept umgesetzt».

Die S+C International Deutschland GmbH beschäftigt insgesamt 182 Mitarbeiter und betreibt einen Produktionsstandort und 17 Filialen in Berlin sowie zwei Filialen in Leipzig. Die Will Coffee GmbH mit insgesamt 55 Mitarbeitern produziert in Oberhausen und betreibt sieben Filialen in Nordrhein-Westfalen. Unter Berücksichtigung aller Sanierungsoptionen und als Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Franchisegeberin kommen weiterhin der Verkauf an einen Investor oder auch ein Insolvenzplan in Betracht. Nach dem aktuellen Stand des Investorenprozesses bestehen jedenfalls gute Aussichten für eine erfolgreiche Fortführung und zügige Sanierung, heißt es in einer Mitteilung (Foto: pixabay.com).