Montag, 26. Februar 2024
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Erneuerbare Energien: ZV warnt vor Überforderung

Berlin. (zv) Durch den Ausstieg aus der Kernenergie und die damit verbundene Förderung regenerativer Energien über garantierte Erzeugerpreise steigt der Strompreis. Kurz vor dem Energiegipfel in dieser Woche wurde bekannt, dass die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2013 von derzeit 3,6 Cent pro Kilowattstunde auf voraussichtlich fünf Cent oder mehr angehoben wird. Leidtragende sind und bleiben – neben den Endverbrauchern – kleine und mittelständische Betriebe, die kaum bis gar nicht entlastet werden. Ausgleichsversuche, wie die Härtefallregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), greifen nicht, schreibt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Er beklagt die Missstände seit geraumer Zeit. «Wir fordern den Gesetzgeber auf, fehlgeleitete Subventionen zu stoppen und endlich den Mittelstand zu entlasten», sagt ZV-Präsident Peter Becker. «Es kann nicht sein, dass Handwerksbetriebe und Bürger die Kosten der Energiewende fast alleine tragen müssen» (Volltext).

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