EU-Öko-Verordnung: BÖLW begrüßt Abgeordneteninitiative

Berlin. (boelw) Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft haben sich darauf geeinigt einen Beschlussantrag in den Bundestag einzubringen, in dem die von der EU-Kommission geplante Totalrevision der EU-Öko-Verordnung abgelehnt wird. «Die deutschen Bio-Unternehmen begrüßen die Initiative der Abgeordneten. Der Antrag stellt zutreffend fest, dass die Vorschläge der Kommission das Öko-Wachstum ausbremsen würden», sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Die Kritik der Abgeordneten reiht sich ein in die breite Ablehnung des Revisions-Vorschlags, die bereits von Bundesrat, der Agrarministerkonferenz und der Bundesregierung geäußert wurde. «Ein Beschluss des Bundestags wäre nun ein weiteres wichtiges Signal an EU-Parlament und Mitgliedsstaaten, die untaugliche Vorlage der EU-Kommission zurück zu weisen. Wie die Abgeordneten setzen wir uns dafür ein, dass statt einer Totalrevision die bestehende Öko-Verordnung weiterentwickelt wird. Nur so kann die große Nachfrage nach Bio-Produkten mit heimischen Erzeugnissen gedeckt werden und das Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung von 20 % Öko-Landbau erreicht werden», sagt der BÖLW-Vorsitzende.