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Evertzberg: Fläche verdoppelt, Energiebedarf halbiert

Remscheid. (div) Den strengen Hygienevorschriften für Fleischereibetriebe will die Bäckerei Evertzberg aus dem Bergischen Land demnächst genügen. Los geht es im November, wenn das handwerklich orientierte Unternehmen seine neue Produktionsstätte in Betrieb nimmt. Die hatten Dieter und Stefan Evertzberg sowie Produktionsleiter Oliver Platt und Verkaufsleiter Ralf Brauckmann unlängst der Regionalpresse vorgestellt. Wir erinnern uns: Im August 2010 gab es eine kleine Meldung unter der Überschrift «Gut Ding will Weile haben» – wie Evertzbergs ihr Grundstück fanden, sich mit den Entwicklungsplänen aber noch Zeit lassen wollten. In diesem Sinn gemütlich kann es seither nicht zugegangen sein, denn auf den neuen, knapp 11.000 Quadratmetern Remscheid ist ein 5.400 Quadratmeter großes Gebäude entstanden, das zu den modernsten Produktionen für Brot und Gebäck in Deutschland zählen dürfte. Besonders stolz ist das Familien geführte Unternehmen darauf, dass sich die Produktionsfläche verdoppelt, während der Energiebedarf halbiert werde. Ziel aller Maßnahmen ist es, mittelfristig CO2-neutral erzeugen zu können. Energetisch sei der Betrieb einzigartig in Deutschland. Doch zunächst haben die gut 90 Mitarbeitenden in der Produktion damit zu tun, sich auf den neuen Betrieb und die neuen Abläufe vorzubereiten. Dann kommt der Umzug und dann – ja dann ist man vor Ort vermutlich erst einmal froh darüber, dass alles gut geklappt hat und auch in den 35 Filialen «rund» läuft. Das Investitionsvolumen soll insgesamt bei rund acht Millionen Euro liegen.